Allgemeine Geschäftsbedingungen
Lisa-Maria Köck
Inner Peace Identity & Soul Work
Allgemeine Geschäftsbedingungen „40h, 100h, 200h und 300h YogalehrerInnen- Aus- & Fortbildungen“
§ 1 Allgemeines
1.1 Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Anbieterin Lisa-Maria Köck, Buchwaldstraße 19a, 94151 Mauth (nachfolgend „Anbieterin“) und der Kundin (nachfolgend „Kundin“).
1.2 Die Verwendung des generischen Femininums dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit und beinhaltet keine Wertung.
1.3 Es werden ausschließlich Verträge mit Unternehmerinnen im Sinne des § 14 BGB geschlossen. Verbraucherinnen im Sinne des § 13 BGB sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
1.4 Unternehmerin ist jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit oder in unmittelbarer Vorbereitung hierzu handelt. Juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen stehen der Unternehmerin gleich.
1.5 Gegenstand dieses Vertrags ist die Teilnahme am Kurs „40h, 100h, 200h und 300h YogalehrerInnen- Aus- & Fortbildungen“. Die Anbieterin erbringt Ausbildungs- und Trainingsleistungen zur Vertiefung der eigenen Yogapraxis, zur Professionalisierung des Yoga-Unterrichts sowie zur Weiterentwicklung des eigenen Yogabusiness. Die Durchführung erfolgt in Präsenz im Bayerischen Wald und teilweise online (Live-Sessions und/oder begleitende Elemente).
Der Kundin werden situativ individuelle Methoden, Strategien und praxisorientierte Impulse vermittelt, die darauf ausgerichtet sind, Unterrichts- und Business-Kompetenzen zu stärken.
1.6 Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen der Kundin finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.
§ 2 Zustandekommen des Vertrags
2.1 Die auf der Webseite dargestellten Angebote stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Buchung (sog. invitatio ad offerendum).
2.2 Der Vertragsschluss erfolgt über die Webseite der Anbieterin (ThriveCart)
2.3 Nach Vertragsschluss erhält die Kundin eine Auftragsbestätigung per E-Mail. Die Rechnungsstellung erfolgt automatisiert über ein marktübliches Rechnungsprogramm (derzeit ThriveCart) und wird der Kundin per E-Mail übermittelt.
2.4 Der Vertragsschluss erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.
§ 3 Leistungsbeschreibung und Leistungsumfang
3.1 Die Anbieterin erbringt Leistungen im Rahmen eines strukturierten Ausbildungsprogramms. Die Ausbildung setzt sich – je nach Terminplan – aus Präsenzmodulen im Bayerischen Wald sowie Online-Einheiten (z. B. Live-Videokonferenzen, begleitende Aufgaben) zusammen.
3.2 Es handelt sich um Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Ein konkreter Erfolg – insbesondere in Form wirtschaftlicher, fachlicher oder persönlicher Zielerreichung – wird ausdrücklich nicht geschuldet.
3.3 Das Ausbildungsangebot umfasst die systematische Vermittlung von Fach- und Methodenwissen im Rahmen eines strukturierten Curriculums. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbindung aus eigener Praxis, didaktischer Kompetenz, Unterrichtspraxis und Reflexion; die Kundin setzt Inhalte eigenverantwortlich in ihrem beruflichen Kontext um.
3.4 Die Ausbildung folgt einem curricularen Rahmen; gleichwohl werden Inhalte prozessorientiert und anlassbezogen vertieft. Anpassungen des Ablaufs bleiben der Anbieterin vorbehalten, soweit der Wesensgehalt und Gesamtumfang gewahrt bleibt.
3.5 Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr dafür, dass die im Rahmen der Ausbildung vermittelten Inhalte bei der Kundin zu einem bestimmten Lernerfolg, zu messbaren Verbesserungen oder zu gewünschten geschäftlichen Ergebnissen führen.
3.6 Etwaige Verkaufsleitfäden, Lehrvideos, Arbeitsmaterialien oder sonstige ergänzende Inhalte, gleichgültig ob über digitale Plattformen oder in sonstiger Weise bereitgestellt, sind ausschließlich als freiwillige, unverbindliche Zusatzangebote zu verstehen. Sie ersetzen die Live-Sessions nicht und sind nicht Bestandteil der vertraglich geschuldeten Leistung.
3.7 Die Anbieterin behält sich vor, freiwillige Zusatzangebote jederzeit zu ändern, zu ergänzen oder einzustellen. Sie begründen keinen eigenständigen Erfüllungsanspruch der Kundin.
3.8 Die Anbieterin kann Termine aus organisatorisch nachvollziehbaren Gründen ändern oder absagen; Änderungen (einschl. notwendiger Verschiebungen in Präsenz/Online) werden der Kundin mindestens fünf (5) Werktage vor dem ursprünglich geplanten Termin mitgeteilt.
§ 4 Mitwirkungspflichten und Eigenverantwortung
4.1 Zugang
4.1.1 Der Zugang zu den Angeboten und Produkten der Anbieterin erfolgt personenbezogen und ist nicht übertragbar.
4.1.2 Der Zugang zu den digitalen Inhalten erfolgt über die Community der Anbieterin auf der digitalen Lernplattform. Der Zugang ist personengebunden und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.
4.1.3 Die Kundin verpflichtet sich, innerhalb der von der Anbieterin eingerichteten Gruppenangebote die Vertraulichkeit der dort zugänglichen Inhalte zu wahren und diese ausschließlich für den eigenen Gebrauch zu nutzen. Eine Weitergabe von Inhalten oder ein Zugang Dritter zur Gruppe ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin ist unzulässig.
4.1.4 Die Anbieterin ist berechtigt, den Zugang der Kundin vorübergehend oder dauerhaft zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte vorliegen, dass die Kundin gegen diese AGB und/oder geltendes Recht verstößt oder bereits verstoßen hat, oder wenn ein sonstiges berechtigtes, erhebliches Interesse an der Sperrung besteht. Bei der Entscheidung über eine Sperrung wird die Anbieterin die berechtigten Interessen der Kundin angemessen berücksichtigen.
4.2 Nutzungsrecht an den digitalen Inhalten oder Unterlagen aus den Angeboten
4.2.1 Der Zugang zu den digitalen Inhalten erfolgt über die Community der Anbieterin auf der digitalen Lernplattform. Hierfür werden keine gesonderten Anmeldedaten erstellt. Der Zugang ist personengebunden und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Endet das Vertragsverhältnis oder erfolgt keine Verlängerung, wird die Kundin aus der Community entfernt und der Zugang zu den Inhalten beendet.
Die Kundin darf Audio-/Video- und PDF-Dateien sowie sonstige Unterlagen ausschließlich für ihre eigene Nutzung abrufen (Download) und ausdrucken. Der Download und Ausdruck der Dateien ist nur im Rahmen dieser Nutzung gestattet. Die Kundin darf den Ausdruck der Dateien auch mit technischer Unterstützung Dritter (z. B. in einem Copyshop) vornehmen lassen. Alle übrigen Nutzungsrechte an den Dateien und Unterlagen verbleiben bei der Anbieterin. Jegliche Aufzeichnung, Vervielfältigung oder Weitergabe – insbesondere Mitschnitte, Screen-Capturing, Screenshots oder sonstige technische Verfahren zur Speicherung oder Verbreitung der Inhalte – ist unzulässig.
4.2.2 Es ist der Kundin ausdrücklich untersagt, die Dateien und Unterlagen Dritten zugänglich zu machen, sei es kostenlos oder kostenpflichtig. Ebenso ist die Nutzung der Unterlagen zur eigenständigen Beratung Dritter nicht gestattet.
4.2.3 Jede Form der Anfertigung von Kopien der Dateien oder Ausdrucke für Dritte, die Weitergabe oder Weitersendung von Dateien und Unterlagen an Dritte sowie jede sonstige Verwertung der Inhalte für andere als die eigenen Zwecke, ob entgeltlich oder unentgeltlich, bedarf der ausdrücklichen vorherigen schriftlichen Zustimmung der Anbieterin.
4.2.4 Alle Marken und Logos, die auf den Unterlagen aufgeführt sind, genießen Schutz nach dem Urheberrechtsgesetz und dem Markengesetz. Die Kundin verpflichtet sich, die zugänglichen Unterlagen und Dateien nur in dem hier ausdrücklich gestatteten oder aufgrund zwingender gesetzlicher Regelungen auch ohne die Zustimmung der Anbieterin erlaubten Rahmen zu nutzen und unbefugte Nutzungen durch Dritte zu verhindern. Dies gilt auch nach Beendigung, Widerruf oder Kündigung der Teilnahme.
4.2.5 Nutzungsarten, die aufgrund zwingender gesetzlicher Bestimmungen erlaubt sind, bleiben von diesem Zustimmungsvorbehalt selbstverständlich ausgenommen.
4.3 Know-how-Schutz und Geheimhaltung beider Parteien
Die Anbieterin verpflichtet sich, während der Dauer und auch nach Beendigung des Angebotes über alle vertraulichen Informationen der Kundin Stillschweigen zu bewahren. Die Kundin ist sich bewusst, dass alle Informationen, die sie während der Zusammenarbeit über die Art und Weise der Leistungserbringung erhält (einschließlich von der Anbieterin entwickelter Ideen, Konzepte und Betriebserfahrungen, auch als „Know-how“ bezeichnet), sowie solche Informationen, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder der Natur der Sache nach geheim zu halten sind, dem Geschäftsgeheimnis unterliegen. Aus diesem Grund verpflichtet sich die Kundin, das Geschäftsgeheimnis zu wahren und über diese Informationen Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt ebenso für alle Unterlagen, die die Kundin von der Anbieterin im Rahmen des Angebotes erhält oder auf die sie Zugriff hat. In Gruppenprogrammen gilt die Verschwiegenheitspflicht auch für sämtliche Informationen der anderen Teilnehmerinnen, die die Kundin im Rahmen des Programms über diese erfährt. Nicht von der Geheimhaltung betroffen sind jedoch Informationen, die bereits vor der Vertraulichkeitsverpflichtung bekannt waren, die unabhängig von der Anbieterin entwickelt wurden, die bei Empfang öffentlich zugänglich waren oder sind oder die anschließend ohne Verschulden der Anbieterin öffentlich zugänglich wurden.
4.4 Rücksichtnahmepflicht der Kundin
Die Kundin ist verpflichtet, die ordnungsgemäße und ungestörte Durchführung der von der Anbieterin erbrachten Dienstleistungen durch angemessenes Verhalten zu unterstützen und alles zu unterlassen, was den Ablauf oder die Teilnahme anderer Kundinnen beeinträchtigen könnte; insbesondere hat sie es zu vermeiden, durch unqualifizierte Zwischenrufe, beleidigende Äußerungen oder sonstige Störungen den Ablauf der Leistungen zu behindern; kommt die Kundin einer entsprechenden Aufforderung der Anbieterin zur sofortigen Unterlassung nicht nach oder setzt sie ein beanstandetes Verhalten nach einer Rückkehr fort, ist die Anbieterin berechtigt, die Kundin zunächst vorübergehend und im Wiederholungsfall dauerhaft von der weiteren Teilnahme an den Dienstleistungen auszuschließen, wobei der Vergütungsanspruch der Anbieterin hiervon unberührt bleibt.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses angegebenen Preise. Diese verstehen sich als Endpreise, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt und nicht ausdrücklich anders ausgewiesen ist. Die Lehrgangsgebühr ist gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG umsatzsteuerbefreit.
5.2 Die Zahlung ist grundsätzlich im Voraus fällig. Bei Ratenzahlungen gelten die individuell vereinbarten Fälligkeitstermine.
5.3 Die Vergütung kann nach Vereinbarung in höchstens sechs Raten gezahlt werden. Gerät die Kundin mit einer Rate ganz oder teilweise in Verzug, so ist die Anbieterin berechtigt, ihr eine Nachfrist von fünf (5) Werktagen zur Zahlung der rückständigen Rate zu setzen. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb dieser Nachfrist, wird der gesamte noch offene Restbetrag sofort zur Zahlung fällig.
5.4 Zulässige Zahlungsmethoden sind Überweisung, PayPal sowie ggf. weitere von der Anbieterin angebotene Zahlungsdienste. Rücklastschriftgebühren oder sonstige Zahlungsstörungen gehen zu Lasten der Kundin.
5.5 Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen möglich.
§ 6 Rechte bei Leistungsstörungen
6.1 Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen zu Leistungsstörungen in Dienstverhältnissen.
§ 7 Haftung
7.1 Die Anbieterin haftet uneingeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit ihrerseits oder ihrer Erfüllungsgehilfinnen verursacht wurden, sowie für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
7.2 Für Schäden, die durch die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) entstehen, haftet die Anbieterin bei leichter Fahrlässigkeit nur in Höhe des typischerweise bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schadens; diese Haftung ist der Höhe nach auf höchstens das Doppelte der von der Kundin für die jeweilige Leistung geschuldete Nettovergütung begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin regelmäßig vertrauen darf.
7.3 Eine weitergehende Haftung der Anbieterin ist ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die in den Absätzen 1 und 2 genannten Fälle oder um Haftungen nach dem Produkthaftungsgesetz.
7.4 Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit der angebotenen Dienstleistungen, insbesondere im Hinblick auf die Datenkommunikation über das Internet, die aufgrund technischer Gegebenheiten nicht immer fehlerfrei oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden kann. Geplante Wartungsfenster werden von der Anbieterin mindestens 3 Werktage im Voraus angekündigt.
7.5 Die Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend auch für alle Erfüllungsgehilfinnen der Anbieterin.
7.6 Sofern die Kundin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten Bild-/Video-/Tonmaterial zur Verfügung stellt, garantiert sie, dass daran keine Rechte Dritter bestehen. Die Kundin stellt die Anbieterin insoweit von sämtlichen Ansprüchen Dritter wegen einer Verletzung geistigen Eigentums vollständig frei.
§ 8 Datenschutz und Vertraulichkeit
8.1 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze. Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten nur insoweit, als dies für die Durchführung des Vertrages erforderlich ist oder ein berechtigtes Interesse daran besteht und keine überwiegenden schutzwürdigen Interessen der Vertragspartnerin entgegenstehen.
8.2 Anbieterin und Kundin verpflichten sich zur Verschwiegenheit über sämtliche im Rahmen des Vertrages bekannt gewordenen vertraulichen Informationen, auch über das Vertragsende hinaus. Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt oder ohne Verstoß gegen diese Vereinbarung allgemein zugänglich werden, oder die aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften offenzulegen sind.
8.3 Die Anbieterin stellt der Kundin eine aktuelle Datenschutzerklärung zur Verfügung, in der Art, Umfang und Zwecke der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Rechte der Betroffenen erläutert werden. Die Datenschutzerklärung ist jederzeit unter https://www.innerpeace-yoga.de/impressum-datenschutz.html abrufbar.
8.4 Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies für die Erfüllung vertraglicher Pflichten erforderlich ist (z. B. an IT-, Zahlungs- oder Logistikdienstleister), eine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht oder die Kundin zuvor ausdrücklich eingewilligt hat.
8.5 Eine Nutzung personenbezogener Daten zu Marketing- oder Werbezwecken erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer hierfür gesondert erteilten, ausdrücklichen und jederzeit widerruflichen Einwilligung der Kundin.
§ 9 Widerrufsrecht
9.1 Die Anbieterin schließt ausschließlich Verträge mit Unternehmerinnen im Sinne des § 14 BGB. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen besteht kein Widerrufsrecht bei zwischen Unternehmerinnen fernmündlich geschlossenen Verträgen.
§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung
10.1 Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem gebuchten Angebot.
10.2 Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.
§ 11 Höhere Gewalt
11.1 Höhere Gewalt liegt vor, wenn ein von außen kommendes, keinen betrieblichen Zusammenhang aufweisendes Ereignis vorliegt, das auch durch äußerste, vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht abwendbar ist. Höhere Gewalt ist anzunehmen bei Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Erdbeben, Sturm, Hurrikan, Feuer), bei politischen Ereignissen (Kriege, Bürgerkriege) sowie bei anderen Ereignissen wie Seuchen, Pandemien, Epidemien, Krankheiten und Quarantäne-Anordnungen durch Behörden, Länder und Staaten. Die Aufzählung ist nicht abschließend, auch vergleichbare Ereignisse wie die genannten fallen unter den Begriff der höheren Gewalt.
11.2 Die Partei, die zunächst von dem Ereignis erfährt, informiert die andere Partei zeitnah.
11.3 Im Falle eines Ereignisses höherer Gewalt im Sinne des Absatzes 1 sind sich die Parteien einig, dass die Vertragsleistungen für die Dauer der Behinderung ausgesetzt werden. Die Leistungen beider Parteien werden vorerst eingestellt. Bereits im Vorfeld gezahlte Vergütungen für Programme, Kurse, Events etc. verbleiben für diese Zeit bei der Anbieterin. Müssten durch die Kundin noch Zahlungen geleistet werden, sind die Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen noch zu erbringen. Zahlungen für noch nicht geleistete Dienstleistungen können für den Zeitraum der Vertragsaussetzung pausiert werden. Nach Beendigung des unvorhersehbaren Ereignisses wird der Vertrag wieder aufgenommen. Sollte das Programm bis dahin nicht mehr angeboten werden, fallen keine weiteren Zahlungen für die Kundin an. Weitergehende mögliche Schäden, wie etwa für Hotelbuchungen oder Flugbuchungen, trägt jede Partei für sich.
11.4 Dauert das Ereignis länger als 12 Monate, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende in Textform zu kündigen. Die bereits erbrachten Leistungen der Anbieterin sind von der Kundin zu entrichten. Vorab bezahlte Vergütungen sind von der Anbieterin zu erstatten. Hat die Kundin eine Zahlung geleistet, die einen garantierten Platz in einem Angebot sichern sollte, wird diese Gebühr nicht erstattet, da die Gegenleistung, nämlich der Platz, durch die Anbieterin bereits erbracht wurde und unabhängig davon anfällt, ob das Angebot tatsächlich stattfindet oder nicht. Die darüber hinausgehende Ticketgebühr, Online-Kurs-Gebühr etc. wird selbstverständlich erstattet. Auch im Fall dieser Kündigung trägt jede Partei weitergehende Schäden selbst.
11.5 Sollte das Ereignis länger als 18 Monate andauern, wird der Vertrag aufgelöst. Es wird eine Endabrechnung durch die Anbieterin erstellt, in der die erbrachten Leistungen und die geleisteten Zahlungen der Kundin aufgelistet werden. Wenn noch Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen zu leisten sind, müssen diese innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Endabrechnung gezahlt werden. Sollte es zu einer Gutschrift zugunsten der Kundin kommen, wird diese innerhalb von 14 Tagen nach Versand der Endabrechnung ausgezahlt. Die Endabrechnung kann als PDF-Anhang per E-Mail versandt werden. Weitergehende Ansprüche aufgrund der höheren Gewalt sind ausgeschlossen. Jede Partei trägt die für sie entstandenen Schäden selbst.
§ 12 Schlussbestimmungen
12.1 Anwendbares Recht
12.1.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
12.2 Streitbeilegung und salvatorische Klausel
12.2.1 Die hier verfassten Geschäftsbedingungen sind vollständig und abschließend. Änderungen und Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen sollten, um Unklarheiten oder Streit zwischen den Parteien über den jeweils vereinbarten Vertragsinhalt zu vermeiden, schriftlich gefasst werden – wobei E-Mail (Textform) ausreichend ist.
12.2.2 Ist die Kundin Kauffrau im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen der Anbieterin und der Kundin der Geschäftssitz der Anbieterin. Im Übrigen gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
12.2.3 Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist die Anbieterin nicht verpflichtet und nicht bereit.
12.2.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
§ 13 Änderung dieser AGB
13.1 Diese AGB können geändert werden, wenn ein sachlicher Grund für die Änderung vorliegt. Das können beispielsweise Gesetzesänderungen, Anpassungen der Angebote, Änderungen der Rechtsprechung oder eine Veränderung der wirtschaftlichen Verhältnisse sein.
13.2 Die Anbieterin wird die Kundin rechtzeitig, mindestens sechs Wochen vor dem vorgesehenen Inkrafttreten, in Textform über die geplanten Änderungen informieren. Widerspricht die Kundin den Änderungen nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf die Bedeutung des Schweigens sowie auf die Widerspruchsfrist wird die Anbieterin die Kundin in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hinweisen.
13.3 Für Änderungen der AGB, die wesentliche Vertragsinhalte betreffen (insbesondere Art und Umfang der vereinbarten Hauptleistung sowie die Kündigungsregelungen), ist stets die ausdrückliche Zustimmung der Kundin erforderlich.
Allgemeine Geschäftsbedingungen „Naturbegleiterausbildung“
§ 1 Allgemeines
1.1 Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Anbieterin Lisa-Maria Köck, Buchwaldstraße 19a, 94151 Mauth (nachfolgend „Anbieterin“) und der Kundin (nachfolgend „Kundin“).
1.2 Es werden ausschließlich Verträge mit Unternehmerinnen im Sinne des § 14 BGB geschlossen. Verbraucherinnen im Sinne des § 13 BGB sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
1.3 Verbraucherin im Sinne der nachstehenden Regelungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
1.4 Unternehmerin ist jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit oder in Vorbereitung dieser handelt. Juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen stehen der Unternehmerin gleich.
1.5 Gegenstand dieses Vertrags ist die Erbringung von Unternehmensberatungsleistungen sowie die Durchführung der „Naturbegleiter-Ausbildung“ als berufsbezogene Weiterbildung im Bereich persönlicher und sozialer Kompetenzen, Coaching-Methodik und naturbasierter Persönlichkeitsentwicklung. Die Ausbildung umfasst insbesondere Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstreflexion, Coaching- und Begleitungsmethoden (z. B. Fragetechniken, Prozessführung, Zielklärung), Kommunikation, Empathie und achtsame Gesprächsführung, Arbeit mit Ressourcen, Glaubenssätzen und inneren Anteilen, Gruppendynamik und Teamprozesse sowie naturpädagogische und naturbezogene Methoden zur Förderung von Achtsamkeit, Resilienz und Selbstwahrnehmung. Sie richtet sich an erwachsene Personen mit Interesse an persönlicher Weiterentwicklung oder pädagogischer bzw. beratender Tätigkeit, insbesondere aus den Bereichen Yoga, Coaching, Pädagogik, Therapie, Naturpädagogik oder vergleichbaren Berufsfeldern. Ziel ist es, den Teilnehmenden Kenntnisse und praktische Kompetenzen zu vermitteln, um Entwicklungsprozesse von Einzelpersonen und Gruppen achtsam, ressourcenorientiert und naturverbunden zu begleiten; ein bestimmter beruflicher Erfolg wird hierbei nicht geschuldet.
1.6 Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen der Kundin finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.
1.7 Die Verwendung des generischen Femininums dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit und schließt ausdrücklich alle Geschlechter mit ein.
§ 2 Zustandekommen des Vertrags
2.1 Die auf der Webseite dargestellten Angebote stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Buchung (sog. invitatio ad offerendum).
2.2 Der Vertragsschluss erfolgt über die Webseite der Anbieterin (Thrivcart).
2.3 Nach Vertragsschluss erhält die Kundin eine Auftragsbestätigung per E-Mail. Die Rechnungsstellung erfolgt automatisiert über ein marktübliches Rechnungsprogramm (derzeit Thrivcart) und wird der Kundin per E-Mail übermittelt.
2.4 Der Vertragsschluss erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.
§ 3 Leistungsbeschreibung und Leistungsumfang
3.1 Die Anbieterin erbringt individuelle Beratungsleistungen, die je nach Vereinbarung online (z.B. über ein marktübliches Videokonferenzsystem) oder telefonisch erbracht werden können.
3.2 Es handelt sich um Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Ein konkreter Erfolg – insbesondere in Form wirtschaftlicher, fachlicher oder persönlicher Zielerreichung – wird ausdrücklich nicht geschuldet.
3.3 Das vorliegende Angebot umfasst die Durchführung der „Naturbegleiter-Ausbildung“ als berufsbezogene Weiterbildung mit Schwerpunkt auf persönlicher und sozialer Kompetenzentwicklung, Coaching-Methodik und naturbasierter Persönlichkeitsentwicklung. Die Leistung beinhaltet die strukturierte und methodisch aufgebaute Vermittlung von Wissen, Methoden und praktischen Fähigkeiten, um die Teilnehmenden zu befähigen, Entwicklungsprozesse von Einzelpersonen und Gruppen im Rahmen von Coaching-, Trainings- oder Bildungsangeboten achtsam, ressourcenorientiert und unter Einbezug der Natur zu begleiten. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Kombination aus theoretischer Wissensvermittlung, praxisbezogenen Übungen, Selbsterfahrung, Reflexionsprozessen und Supervision. Die Weiterbildung ist auf den Bedarf und die berufliche Weiterentwicklung der Teilnehmenden ausgerichtet, richtet sich insbesondere an Personen aus den Bereichen Yoga, Coaching, Pädagogik, Therapie, Naturpädagogik oder vergleichbaren Berufsfeldern und dient der Erweiterung ihrer fachlichen und methodischen Handlungskompetenz, ohne einen bestimmten beruflichen Erfolg zu garantieren.
3.4 Es findet keine Lernerfolgskontrolle statt. Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr dafür, dass die im Rahmen der Beratung vermittelten Inhalte bei der Kundin zu einem bestimmten Lernerfolg, zu messbaren Verbesserungen oder zu gewünschten geschäftlichen Ergebnissen führen.
3.5 Etwaige Verkaufsleitfäden, Lehrvideos, Arbeitsmaterialien oder sonstige ergänzende Inhalte, gleichgültig ob über digitale Plattformen oder in sonstiger Weise bereitgestellt, sind ausschließlich als freiwillige, unverbindliche Zusatzangebote zu verstehen. Sie ersetzen die Live-Sitzungen nicht und sind nicht Bestandteil der vertraglich geschuldeten Leistung.
3.6 Die Anbieterin behält sich vor, freiwillige Zusatzangebote jederzeit zu ändern, zu ergänzen oder einzustellen. Sie begründen keinen eigenständigen Erfüllungsanspruch der Kundin.
3.7 Die Anbieterin kann Termine aus organisatorisch nachvollziehbaren Gründen ändern oder absagen; Änderungen werden der Kundin mindestens fünf (5) Werktage vor dem ursprünglich geplanten Termin mitgeteilt.
§ 4 Mitwirkungspflichten und Eigenverantwortung
4.1 Zugang
4.1.1 Der Zugang zu den Angeboten der Anbieterin erfolgt personenbezogen und ist nicht übertragbar.
4.1.2 Der Zugang erfolgt über die Community der Anbieterin auf der digitalen Lernplattform. Der Zugang ist personengebunden und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.
4.1.3 Die Kundin verpflichtet sich, innerhalb der von der Anbieterin eingerichteten Gruppenangebote die Vertraulichkeit der dort zugänglichen Inhalte zu wahren und diese ausschließlich für den eigenen Gebrauch zu nutzen. Eine Weitergabe von Inhalten oder ein Zugang Dritter zur Gruppe ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin ist unzulässig.
4.1.4 Die Anbieterin ist berechtigt, den Zugang der Kundin vorübergehend oder dauerhaft zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte vorliegen, dass die Kundin gegen diese AGB und/oder geltendes Recht verstößt oder bereits verstoßen hat, oder wenn ein sonstiges berechtigtes, erhebliches Interesse an der Sperrung besteht. Bei der Entscheidung über eine Sperrung wird die Anbieterin die berechtigten Interessen der Kundin angemessen berücksichtigen.
4.2 Nutzungsrecht an den Inhalten oder Unterlagen aus den Angeboten
4.2.1 Der Zugang zu den Inhalten erfolgt über die Community der Anbieterin auf der digitalen Lernplattform. Hierfür werden keine gesonderten Anmeldedaten erstellt. Der Zugang ist personengebunden und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Endet das Vertragsverhältnis oder erfolgt keine Verlängerung, wird die Kundin aus der Skool-Community entfernt und der Zugang zu den Inhalten beendet.
Die Kundin darf Audio-/Video- und PDF-Dateien sowie sonstige Unterlagen ausschließlich für ihre eigene Nutzung abrufen (Download) und ausdrucken. Der Download und Ausdruck der Dateien ist nur im Rahmen dieser Nutzung gestattet. Die Kundin darf den Ausdruck der Dateien auch mit technischer Unterstützung Dritter (z. B. in einem Copyshop) vornehmen lassen. Alle übrigen Nutzungsrechte an den Dateien und Unterlagen verbleiben bei der Anbieterin. Jegliche Aufzeichnung, Vervielfältigung oder Weitergabe – insbesondere Mitschnitte, Screen-Capturing, Screenshots oder sonstige technische Verfahren zur Speicherung oder Verbreitung der Inhalte – ist unzulässig.
4.2.2 Es ist der Kundin ausdrücklich untersagt, die Dateien und Unterlagen Dritten zugänglich zu machen, sei es kostenlos oder kostenpflichtig. Ebenso ist die Nutzung der Unterlagen zur eigenständigen Beratung Dritter nicht gestattet.
4.2.3 Jede Form der Anfertigung von Kopien der Dateien oder Ausdrucke für Dritte, die Weitergabe oder Weitersendung von Dateien und Unterlagen an Dritte sowie jede sonstige Verwertung der Inhalte für andere als die eigenen Zwecke, ob entgeltlich oder unentgeltlich, bedarf der ausdrücklichen vorherigen schriftlichen Zustimmung der Anbieterin.
4.2.4 Alle Marken und Logos, die auf den Unterlagen aufgeführt sind, genießen Schutz nach dem Urheberrechtsgesetz und dem Markengesetz. Die Kundin verpflichtet sich, die zugänglichen Unterlagen und Dateien nur in dem hier ausdrücklich gestatteten oder aufgrund zwingender gesetzlicher Regelungen auch ohne die Zustimmung der Anbieterin erlaubten Rahmen zu nutzen und unbefugte Nutzungen durch Dritte zu verhindern. Dies gilt auch nach Beendigung, Widerruf oder Kündigung der Teilnahme.
4.2.5 Nutzungsarten, die aufgrund zwingender gesetzlicher Bestimmungen erlaubt sind, bleiben von diesem Zustimmungsvorbehalt selbstverständlich ausgenommen.
4.3 Know-how-Schutz und Geheimhaltung beider Parteien
Die Anbieterin verpflichtet sich, während der Dauer und auch nach Beendigung des Angebotes über alle vertraulichen Informationen der Kundin Stillschweigen zu bewahren. Die Kundin ist sich bewusst, dass alle Informationen, die sie während der Zusammenarbeit über die Art und Weise der Leistungserbringung erhält (einschließlich von der Anbieterin entwickelter Ideen, Konzepte und Betriebserfahrungen, auch als „Know-how“ bezeichnet), sowie solche Informationen, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder der Natur der Sache nach geheim zu halten sind, dem Geschäftsgeheimnis unterliegen. Aus diesem Grund verpflichtet sich die Kundin, das Geschäftsgeheimnis zu wahren und über diese Informationen Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt ebenso für alle Unterlagen, die die Kundin von der Anbieterin im Rahmen des Angebotes erhält oder auf die sie Zugriff hat. In Gruppenprogrammen gilt die Verschwiegenheitspflicht auch für sämtliche Informationen der anderen Teilnehmerinnen, die die Kundin im Rahmen des Programms über diese erfährt. Nicht von der Geheimhaltung betroffen sind jedoch Informationen, die bereits vor der Vertraulichkeitsverpflichtung bekannt waren, die unabhängig von der Anbieterin entwickelt wurden, die bei Empfang öffentlich zugänglich waren oder sind oder die anschließend ohne Verschulden der Anbieterin öffentlich zugänglich wurden.
4.4 Rücksichtnahmepflicht der Kundin
Die Kundin ist verpflichtet, die ordnungsgemäße und ungestörte Durchführung der von der Anbieterin erbrachten Dienstleistungen durch angemessenes Verhalten zu unterstützen und alles zu unterlassen, was den Ablauf oder die Teilnahme anderer Kundinnen beeinträchtigen könnte; insbesondere hat sie es zu vermeiden, durch unqualifizierte Zwischenrufe, beleidigende Äußerungen oder sonstige Störungen den Ablauf der Leistungen zu behindern; kommt die Kundin einer entsprechenden Aufforderung der Anbieterin zur sofortigen Unterlassung nicht nach oder setzt sie ein beanstandetes Verhalten nach einer Rückkehr fort, ist die Anbieterin berechtigt, die Kundin zunächst vorübergehend und im Wiederholungsfall dauerhaft von der weiteren Teilnahme an den Dienstleistungen auszuschließen, wobei der Vergütungsanspruch der Anbieterin hiervon unberührt bleibt.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses angegebenen Preise. Diese verstehen sich als Endpreise, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt und nicht ausdrücklich anders ausgewiesen ist.
5.2 Die Zahlung ist grundsätzlich im Voraus fällig. Bei Ratenzahlungen gelten die individuell vereinbarten Fälligkeitstermine.
5.3 Die Vergütung kann nach Vereinbarung in höchstens sechs Raten gezahlt werden. Gerät die Kundin mit einer Rate ganz oder teilweise in Verzug, so ist die Anbieterin berechtigt, ihr eine Nachfrist von fünf (5) Werktagen zur Zahlung der rückständigen Rate zu setzen. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb dieser Nachfrist, wird der gesamte noch offene Restbetrag sofort zur Zahlung fällig.
5.4 Zulässige Zahlungsmethoden sind Überweisung, PayPal sowie ggf. weitere von der Anbieterin angebotene Zahlungsdienste. Rücklastschriftgebühren oder sonstige Zahlungsstörungen gehen zu Lasten der Kundin.
5.5 Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen möglich.
§ 6 Rechte bei Leistungsstörungen
6.1 Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen zu Leistungsstörungen in Dienstverhältnissen.
§ 7 Haftung
7.1 Die Anbieterin haftet uneingeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit ihrerseits oder ihrer Erfüllungsgehilfinnen verursacht wurden, sowie für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
7.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet die Anbieterin nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin vertrauen darf.
7.3 Eine weitergehende Haftung der Anbieterin ist ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die in den Absätzen 1 und 2 genannten Fälle oder um Haftungen nach dem Produkthaftungsgesetz.
7.4 Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit der angebotenen Dienstleistungen, insbesondere im Hinblick auf die Datenkommunikation über das Internet, die aufgrund technischer Gegebenheiten nicht immer fehlerfrei oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden kann. Geplante Wartungsfenster werden von der Anbieterin mindestens 3 Werktage im Voraus angekündigt.
7.5 Die Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend auch für alle Erfüllungsgehilfinnen der Anbieterin.
7.6 Sofern die Kundin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten Bild-/Video-/Tonmaterial zur Verfügung stellt, garantiert sie, dass daran keine Rechte Dritter bestehen. Die Kundin stellt die Anbieterin insoweit von sämtlichen Ansprüchen Dritter wegen einer Verletzung geistigen Eigentums vollständig frei.
§ 8 Datenschutz und Vertraulichkeit
8.1 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze. Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten nur insoweit, als dies für die Durchführung des Vertrages erforderlich ist oder ein berechtigtes Interesse daran besteht und keine überwiegenden schutzwürdigen Interessen der Vertragspartnerin entgegenstehen.
8.2 Anbieterin und Kundin verpflichten sich zur Verschwiegenheit über sämtliche im Rahmen des Vertrages bekannt gewordenen vertraulichen Informationen, auch über das Vertragsende hinaus. Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt oder ohne Verstoß gegen diese Vereinbarung allgemein zugänglich werden, oder die aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften offenzulegen sind.
8.3 Die Anbieterin stellt der Kundin eine aktuelle Datenschutzerklärung zur Verfügung, in der Art, Umfang und Zwecke der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Rechte der Betroffenen erläutert werden. Die Datenschutzerklärung ist jederzeit unter https://www.innerpeace-yoga.de/impressum-datenschutz.html abrufbar.
8.4 Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies für die Erfüllung vertraglicher Pflichten erforderlich ist (z. B. an IT-, Zahlungs- oder Logistikdienstleister), eine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht oder die Kundin zuvor ausdrücklich eingewilligt hat.
8.5 Eine Nutzung personenbezogener Daten zu Marketing- oder Werbezwecken erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer hierfür gesondert erteilten, ausdrücklichen und jederzeit widerruflichen Einwilligung der Kundin.
§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung
9.1 Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem gebuchten Angebot.
9.2 Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.
9.4 Die Anbieterin schließt ausschließlich Verträge mit Unternehmerinnen im Sinne des § 14 BGB. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen besteht kein Widerrufsrecht bei zwischen Unternehmerinnen fernmündlich geschlossenen Verträgen.
§ 10 Höhere Gewalt
10.1 Höhere Gewalt liegt vor, wenn ein von außen kommendes, unvorhersehbares und auch durch größte zumutbare Sorgfalt nicht abwendbares Ereignis die Vertragserfüllung unmöglich oder wesentlich erschwert macht. Hierzu zählen insbesondere Naturkatastrophen, Epidemien, Pandemien, behördliche Anordnungen, Kriegshandlungen oder vergleichbare Ereignisse.
10.2 Im Falle höherer Gewalt werden die vertraglichen Leistungen für die Dauer der Behinderung ausgesetzt. Beide Parteien sind für diesen Zeitraum von ihren Leistungspflichten befreit. Bereits gezahlte Vergütungen werden anteilig auf die Zeit der Aussetzung angerechnet; noch nicht erbrachte Leistungen müssen nicht bezahlt werden.
10.3 Endet die Behinderung innerhalb eines angemessenen Zeitraums (regelmäßig nicht länger als drei Monate), wird der Vertrag fortgesetzt. Dauert die Behinderung länger als drei Monate an, können beide Parteien den Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten; vorausbezahlte Beträge für noch nicht erbrachte Leistungen werden zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht, soweit keine zwingenden gesetzlichen Rechte entgegenstehen.
§ 11 Schlussbestimmungen
11.1 Anwendbares Recht
11.1.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
11.2 Streitbeilegung und salvatorische Klausel
11.2.1 Die hier verfassten Geschäftsbedingungen sind vollständig und abschließend. Änderungen und Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen sollten, um Unklarheiten oder Streit zwischen den Parteien über den jeweils vereinbarten Vertragsinhalt zu vermeiden, schriftlich gefasst werden – wobei E-Mail (Textform) ausreichend ist.
11.2.2 Ist die Kundin Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Anbieter und dem Kunden der Geschäftssitz des Anbieters. Im Übrigen gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
11.2.3 Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter nicht verpflichtet und nicht bereit.
11.2.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Anhang:
Die Leistungserbringung erfolgt in Form von Einheiten, in denen die Ausbildungsinhalte einbezogen und bedarfs- sowie situationsorientiert angewendet werden. Eine feste Reihenfolge der Inhalte ist nicht vorgesehen. Jede Einheit wird individuell an die persönliche Fragestellung, die aktuelle Entwicklungssituation und die Zielsetzung der Teilnehmerin angepasst. Zur kursorischen Orientierung dient folgende inhaltliche Beschreibung:
Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstreflexion
Einführung in Coaching- und Begleitungsmethoden (insbesondere Fragetechniken, Prozessführung und Zielklärung)
Kommunikation, Empathie und achtsame Gesprächsführung
Arbeit mit Ressourcen, Glaubenssätzen und inneren Anteilen
Gruppendynamik, Teamprozesse und Rollenverständnis
Einführung in naturpädagogische und naturbezogene Methoden zur Förderung von Achtsamkeit, Resilienz und Selbstwahrnehmung
Praxisbezogene Anwendungsübungen, Selbsterfahrung und Supervision
Allgemeine Geschäftsbedingungen „Business Mentoring“
§ 1 Allgemeines
1.1 Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Anbieterin Lisa-Maria Köck, Buchwaldstraße 19a, 94151 Mauth (nachfolgend „Anbieterin“) und der Kundin (nachfolgend „Kundin“).
1.2 Die Verwendung des generischen Femininums dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit und beinhaltet keine Wertung.
1.3 Es werden ausschließlich Verträge mit Unternehmerinnen im Sinne des § 14 BGB geschlossen. Verbraucherinnen im Sinne des § 13 BGB sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
1.4 Unternehmerin ist jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit oder in unmittelbarer Vorbereitung hierzu handelt. Juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen stehen der Unternehmerin gleich.
1.5 Gegenstand dieses Vertrags ist die Erbringung von Unternehmensberatungsleistungen sowie Trainings im Bereich des spirituellen Business-Mentorings.
Der Kundin werden situativ individuelle Methoden, Strategien und praxisorientierte Impulse vermittelt, die darauf ausgerichtet sind, Umsätze zu steigern, Preise und Zielgruppen klar zu definieren sowie das unternehmerische Selbstverständnis zu stärken.
Das Leistungsangebot dient der Förderung der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Es unterstützt die Kundin dabei, mehr Selbstbewusstsein im eigenen Business zu entwickeln, den Einstieg in Onlinekurse zu gestalten und den Wert der eigenen Arbeit zu erkennen.
Im Rahmen des Business-Mentorings werden Strategien und Business-Skills vermittelt, die darauf abzielen, die Kundin zu einer erfolgreichen selbstständigen Unternehmerin bzw. zu einem erfolgreichen selbstständigen Unternehmer im Bereich des spirituellen Business zu befähigen.
1.6 Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen der Kundin finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.
§ 2 Zustandekommen des Vertrags
2.1 Die auf der Webseite dargestellten Angebote stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Buchung (sog. invitatio ad offerendum).
2.2 Der Vertragsschluss erfolgt über die Webseite der Anbieterin.
2.3 Nach Vertragsschluss erhält die Kundin eine Auftragsbestätigung per E-Mail. Die Rechnungsstellung erfolgt automatisiert über ein marktübliches Rechnungsprogramm (derzeit Thrivecart) und wird der Kundin per E-Mail übermittelt.
2.4 Der Vertragsschluss erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.
§ 3 Leistungsbeschreibung und Leistungsumfang
3.1 Die Anbieterin erbringt individuelle Unternehmensberatungsleistungen, die je nach Vereinbarung online (z. B. über ein marktübliches Videokonferenzsystem) oder telefonisch erbracht werden können.
3.2 Es handelt sich um Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Ein konkreter Erfolg – insbesondere in Form wirtschaftlicher, fachlicher oder persönlicher Zielerreichung – wird ausdrücklich nicht geschuldet.
3.3 Das vorliegende Beratungsangebot beinhaltet keine systematische Vermittlung von Fach-, Ausbildungs- oder Methodenwissen und stellt ausdrücklich kein strukturiertes Schulungs- oder Ausbildungsprogramm dar. Gegenstand der Leistung ist vielmehr die gezielte Förderung der individuellen Entwicklung, Motivation und unternehmerischen Handlungsfähigkeit der Kundin im Rahmen des spirituellen Business-Mentorings. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der persönlichen Begleitung und der situativen Vermittlung von Impulsen, Strategien und Reflexionsprozessen, die die Kundin eigenverantwortlich in ihrem beruflichen Kontext umsetzt. Es handelt sich somit um eine individuelle Beratungs- und Mentoringtätigkeit, die auf den jeweiligen Bedarf, die Zielsetzung und die aktuelle Entwicklungsphase der Kundin abgestimmt ist.
3.4 Da jede Kundin mit eigenen Herausforderungen, Zielsetzungen und Rahmenbedingungen arbeitet, wird auf standardisierte Inhalte oder ein festes Curriculum bewusst verzichtet. Die Beratung erfolgt prozessorientiert, anlassbezogen und individuell. Eine systematische Vermittlung von Fachwissen oder ein strukturiertes Schulungsprogramm ist nicht Bestandteil der Vereinbarung.
3.5 Es findet keine Lernerfolgskontrolle statt. Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr dafür, dass die im Rahmen der Beratung vermittelten Inhalte bei der Kundin zu einem bestimmten Lernerfolg, zu messbaren Verbesserungen oder zu gewünschten geschäftlichen Ergebnissen führen.
3.6 Etwaige Verkaufsleitfäden, Lehrvideos, Arbeitsmaterialien oder sonstige ergänzende Inhalte, gleichgültig ob über digitale Plattformen oder in sonstiger Weise bereitgestellt, sind ausschließlich als freiwillige, unverbindliche Zusatzangebote zu verstehen. Sie ersetzen die Live-Sitzungen nicht und sind nicht Bestandteil der vertraglich geschuldeten Leistung.
3.7 Die Anbieterin behält sich vor, freiwillige Zusatzangebote jederzeit zu ändern, zu ergänzen oder einzustellen. Sie begründen keinen eigenständigen Erfüllungsanspruch der Kundin.
3.8 Die Anbieterin kann Termine aus organisatorisch nachvollziehbaren Gründen ändern oder absagen; Änderungen werden der Kundin mindestens fünf (5) Werktage vor dem ursprünglich geplanten Termin mitgeteilt.
§ 4 Mitwirkungspflichten und Eigenverantwortung
4.1 Zugang
4.1.1 Der Zugang zu den Angeboten und Produkten der Anbieterin erfolgt personenbezogen und ist nicht übertragbar.
4.1.2 Der Zugang zu den digitalen Inhalten erfolgt über die Community der Anbieterin auf der digitalen Lernplattform. Der Zugang ist personengebunden und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.
4.1.3 Die Kundin verpflichtet sich, innerhalb der von der Anbieterin eingerichteten Gruppenangebote die Vertraulichkeit der dort zugänglichen Inhalte zu wahren und diese ausschließlich für den eigenen Gebrauch zu nutzen. Eine Weitergabe von Inhalten oder ein Zugang Dritter zur Gruppe ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin ist unzulässig.
4.1.4 Die Anbieterin ist berechtigt, den Zugang der Kundin vorübergehend oder dauerhaft zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte vorliegen, dass die Kundin gegen diese AGB und/oder geltendes Recht verstößt oder bereits verstoßen hat, oder wenn ein sonstiges berechtigtes, erhebliches Interesse an der Sperrung besteht. Bei der Entscheidung über eine Sperrung wird die Anbieterin die berechtigten Interessen der Kundin angemessen berücksichtigen.
4.2 Nutzungsrecht an den digitalen Inhalten oder Unterlagen aus den Angeboten
4.2.1 Der Zugang zu den digitalen Inhalten erfolgt über die Community der Anbieterin auf der digitalen Lernplattform. Hierfür werden keine gesonderten Anmeldedaten erstellt. Der Zugang ist personengebunden und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Endet das Vertragsverhältnis oder erfolgt keine Verlängerung, wird die Kundin aus der Memberspot-Community entfernt und der Zugang zu den Inhalten beendet.
Die Kundin darf Audio-/Video- und PDF-Dateien sowie sonstige Unterlagen ausschließlich für ihre eigene Nutzung abrufen (Download) und ausdrucken. Der Download und Ausdruck der Dateien ist nur im Rahmen dieser Nutzung gestattet. Die Kundin darf den Ausdruck der Dateien auch mit technischer Unterstützung Dritter (z. B. in einem Copyshop) vornehmen lassen. Alle übrigen Nutzungsrechte an den Dateien und Unterlagen verbleiben bei der Anbieterin. Jegliche Aufzeichnung, Vervielfältigung oder Weitergabe – insbesondere Mitschnitte, Screen-Capturing, Screenshots oder sonstige technische Verfahren zur Speicherung oder Verbreitung der Inhalte – ist unzulässig.
4.2.2 Es ist der Kundin ausdrücklich untersagt, die Dateien und Unterlagen Dritten zugänglich zu machen, sei es kostenlos oder kostenpflichtig. Ebenso ist die Nutzung der Unterlagen zur eigenständigen Beratung Dritter nicht gestattet.
4.2.3 Jede Form der Anfertigung von Kopien der Dateien oder Ausdrucke für Dritte, die Weitergabe oder Weitersendung von Dateien und Unterlagen an Dritte sowie jede sonstige Verwertung der Inhalte für andere als die eigenen Zwecke, ob entgeltlich oder unentgeltlich, bedarf der ausdrücklichen vorherigen schriftlichen Zustimmung der Anbieterin.
4.2.4 Alle Marken und Logos, die auf den Unterlagen aufgeführt sind, genießen Schutz nach dem Urheberrechtsgesetz und dem Markengesetz. Die Kundin verpflichtet sich, die zugänglichen Unterlagen und Dateien nur in dem hier ausdrücklich gestatteten oder aufgrund zwingender gesetzlicher Regelungen auch ohne die Zustimmung der Anbieterin erlaubten Rahmen zu nutzen und unbefugte Nutzungen durch Dritte zu verhindern. Dies gilt auch nach Beendigung, Widerruf oder Kündigung der Teilnahme.
4.2.5 Nutzungsarten, die aufgrund zwingender gesetzlicher Bestimmungen erlaubt sind, bleiben von diesem Zustimmungsvorbehalt selbstverständlich ausgenommen.
4.3 Know-how-Schutz und Geheimhaltung beider Parteien
Die Anbieterin verpflichtet sich, während der Dauer und auch nach Beendigung des Angebotes über alle vertraulichen Informationen der Kundin Stillschweigen zu bewahren. Die Kundin ist sich bewusst, dass alle Informationen, die sie während der Zusammenarbeit über die Art und Weise der Leistungserbringung erhält (einschließlich von der Anbieterin entwickelter Ideen, Konzepte und Betriebserfahrungen, auch als „Know-how“ bezeichnet), sowie solche Informationen, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder der Natur der Sache nach geheim zu halten sind, dem Geschäftsgeheimnis unterliegen. Aus diesem Grund verpflichtet sich die Kundin, das Geschäftsgeheimnis zu wahren und über diese Informationen Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt ebenso für alle Unterlagen, die die Kundin von der Anbieterin im Rahmen des Angebotes erhält oder auf die sie Zugriff hat. In Gruppenprogrammen gilt die Verschwiegenheitspflicht auch für sämtliche Informationen der anderen Teilnehmerinnen, die die Kundin im Rahmen des Programms über diese erfährt. Nicht von der Geheimhaltung betroffen sind jedoch Informationen, die bereits vor der Vertraulichkeitsverpflichtung bekannt waren, die unabhängig von der Anbieterin entwickelt wurden, die bei Empfang öffentlich zugänglich waren oder sind oder die anschließend ohne Verschulden der Anbieterin öffentlich zugänglich wurden.
4.4 Rücksichtnahmepflicht der Kundin
Die Kundin ist verpflichtet, die ordnungsgemäße und ungestörte Durchführung der von der Anbieterin erbrachten Dienstleistungen durch angemessenes Verhalten zu unterstützen und alles zu unterlassen, was den Ablauf oder die Teilnahme anderer Kundinnen beeinträchtigen könnte; insbesondere hat sie es zu vermeiden, durch unqualifizierte Zwischenrufe, beleidigende Äußerungen oder sonstige Störungen den Ablauf der Leistungen zu behindern; kommt die Kundin einer entsprechenden Aufforderung der Anbieterin zur sofortigen Unterlassung nicht nach oder setzt sie ein beanstandetes Verhalten nach einer Rückkehr fort, ist die Anbieterin berechtigt, die Kundin zunächst vorübergehend und im Wiederholungsfall dauerhaft von der weiteren Teilnahme an den Dienstleistungen auszuschließen, wobei der Vergütungsanspruch der Anbieterin hiervon unberührt bleibt.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses angegebenen Preise. Diese verstehen sich als Endpreise, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt und nicht ausdrücklich anders ausgewiesen ist.
5.2 Die Zahlung ist grundsätzlich im Voraus fällig. Bei Ratenzahlungen gelten die individuell vereinbarten Fälligkeitstermine.
5.3 Die Vergütung kann nach Vereinbarung in höchstens sechs Raten gezahlt werden. Gerät die Kundin mit einer Rate ganz oder teilweise in Verzug, so ist die Anbieterin berechtigt, ihr eine Nachfrist von fünf (5) Werktagen zur Zahlung der rückständigen Rate zu setzen. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb dieser Nachfrist, wird der gesamte noch offene Restbetrag sofort zur Zahlung fällig.
5.4 Zulässige Zahlungsmethoden sind Überweisung, PayPal sowie ggf. weitere von der Anbieterin angebotene Zahlungsdienste. Rücklastschriftgebühren oder sonstige Zahlungsstörungen gehen zu Lasten der Kundin.
5.5 Eine Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen möglich.
§ 6 Rechte bei Leistungsstörungen
6.1 Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen zu Leistungsstörungen in Dienstverhältnissen.
§ 7 Haftung
7.1 Die Anbieterin haftet uneingeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit ihrerseits oder ihrer Erfüllungsgehilfinnen verursacht wurden, sowie für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.
7.2 Für Schäden, die durch die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) entstehen, haftet die Anbieterin bei leichter Fahrlässigkeit nur in Höhe des typischerweise bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schadens; diese Haftung ist der Höhe nach auf höchstens das Doppelte der von der Kundin für die jeweilige Leistung geschuldete Nettovergütung begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin regelmäßig vertrauen darf.
7.3 Eine weitergehende Haftung der Anbieterin ist ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die in den Absätzen 1 und 2 genannten Fälle oder um Haftungen nach dem Produkthaftungsgesetz.
7.4 Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit der angebotenen Dienstleistungen, insbesondere im Hinblick auf die Datenkommunikation über das Internet, die aufgrund technischer Gegebenheiten nicht immer fehlerfrei oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden kann. Geplante Wartungsfenster werden von der Anbieterin mindestens 3 Werktage im Voraus angekündigt.
7.5 Die Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend auch für alle Erfüllungsgehilfinnen der Anbieterin.
7.6 Sofern die Kundin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten Bild-/Video-/Tonmaterial zur Verfügung stellt, garantiert sie, dass daran keine Rechte Dritter bestehen. Die Kundin stellt die Anbieterin insoweit von sämtlichen Ansprüchen Dritter wegen einer Verletzung geistigen Eigentums vollständig frei.
§ 8 Datenschutz und Vertraulichkeit
8.1 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze. Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten nur insoweit, als dies für die Durchführung des Vertrages erforderlich ist oder ein berechtigtes Interesse daran besteht und keine überwiegenden schutzwürdigen Interessen der Vertragspartnerin entgegenstehen.
8.2 Anbieterin und Kundin verpflichten sich zur Verschwiegenheit über sämtliche im Rahmen des Vertrages bekannt gewordenen vertraulichen Informationen, auch über das Vertragsende hinaus. Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt oder ohne Verstoß gegen diese Vereinbarung allgemein zugänglich werden, oder die aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften offenzulegen sind.
8.3 Die Anbieterin stellt der Kundin eine aktuelle Datenschutzerklärung zur Verfügung, in der Art, Umfang und Zwecke der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Rechte der Betroffenen erläutert werden. Die Datenschutzerklärung ist jederzeit unter https://www.innerpeace-yoga.de/impressum-datenschutz.html abrufbar.
8.4 Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies für die Erfüllung vertraglicher Pflichten erforderlich ist (z. B. an IT-, Zahlungs- oder Logistikdienstleister), eine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht oder die Kundin zuvor ausdrücklich eingewilligt hat.
8.5 Eine Nutzung personenbezogener Daten zu Marketing- oder Werbezwecken erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer hierfür gesondert erteilten, ausdrücklichen und jederzeit widerruflichen Einwilligung der Kundin.
§ 9 Widerrufsrecht
9.1 Die Anbieterin schließt ausschließlich Verträge mit Unternehmerinnen im Sinne des § 14 BGB. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen besteht kein Widerrufsrecht bei zwischen Unternehmerinnen fernmündlich geschlossenen Verträgen.
§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung
10.1 Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem gebuchten Angebot.
10.2 Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.
§ 11 Höhere Gewalt
11.1 Höhere Gewalt liegt vor, wenn ein von außen kommendes, keinen betrieblichen Zusammenhang aufweisendes Ereignis vorliegt, das auch durch äußerste, vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht abwendbar ist. Höhere Gewalt ist anzunehmen bei Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Erdbeben, Sturm, Hurrikan, Feuer), bei politischen Ereignissen (Kriege, Bürgerkriege) sowie bei anderen Ereignissen wie Seuchen, Pandemien, Epidemien, Krankheiten und Quarantäne-Anordnungen durch Behörden, Länder und Staaten. Die Aufzählung ist nicht abschließend, auch vergleichbare Ereignisse wie die genannten fallen unter den Begriff der höheren Gewalt.
11.2 Die Partei, die zunächst von dem Ereignis erfährt, informiert die andere Partei zeitnah.
11.3 Im Falle eines Ereignisses höherer Gewalt im Sinne des Absatzes 1 sind sich die Parteien einig, dass die Vertragsleistungen für die Dauer der Behinderung ausgesetzt werden. Die Leistungen beider Parteien werden vorerst eingestellt. Bereits im Vorfeld gezahlte Vergütungen für Programme, Kurse, Events etc. verbleiben für diese Zeit bei der Anbieterin. Müssten durch die Kundin noch Zahlungen geleistet werden, sind die Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen noch zu erbringen. Zahlungen für noch nicht geleistete Dienstleistungen können für den Zeitraum der Vertragsaussetzung pausiert werden. Nach Beendigung des unvorhersehbaren Ereignisses wird der Vertrag wieder aufgenommen. Sollte das Programm bis dahin nicht mehr angeboten werden, fallen keine weiteren Zahlungen für die Kundin an. Weitergehende mögliche Schäden, wie etwa für Hotelbuchungen oder Flugbuchungen, trägt jede Partei für sich.
11.4 Dauert das Ereignis länger als 12 Monate, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende in Textform zu kündigen. Die bereits erbrachten Leistungen der Anbieterin sind von der Kundin zu entrichten. Vorab bezahlte Vergütungen sind von der Anbieterin zu erstatten. Hat die Kundin eine Zahlung geleistet, die einen garantierten Platz in einem Angebot sichern sollte, wird diese Gebühr nicht erstattet, da die Gegenleistung, nämlich der Platz, durch die Anbieterin bereits erbracht wurde und unabhängig davon anfällt, ob das Angebot tatsächlich stattfindet oder nicht. Die darüber hinausgehende Ticketgebühr, Online-Kurs-Gebühr etc. wird selbstverständlich erstattet. Auch im Fall dieser Kündigung trägt jede Partei weitergehende Schäden selbst.
11.5 Sollte das Ereignis länger als 18 Monate andauern, wird der Vertrag aufgelöst. Es wird eine Endabrechnung durch die Anbieterin erstellt, in der die erbrachten Leistungen und die geleisteten Zahlungen der Kundin aufgelistet werden. Wenn noch Zahlungen für bereits erbrachte Leistungen zu leisten sind, müssen diese innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Endabrechnung gezahlt werden. Sollte es zu einer Gutschrift zugunsten der Kundin kommen, wird diese innerhalb von 14 Tagen nach Versand der Endabrechnung ausgezahlt. Die Endabrechnung kann als PDF-Anhang per E-Mail versandt werden. Weitergehende Ansprüche aufgrund der höheren Gewalt sind ausgeschlossen. Jede Partei trägt die für sie entstandenen Schäden selbst.
§ 12 Schlussbestimmungen
12.1 Anwendbares Recht
12.1.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
12.2 Streitbeilegung und salvatorische Klausel
12.2.1 Die hier verfassten Geschäftsbedingungen sind vollständig und abschließend. Änderungen und Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen sollten, um Unklarheiten oder Streit zwischen den Parteien über den jeweils vereinbarten Vertragsinhalt zu vermeiden, schriftlich gefasst werden – wobei E-Mail (Textform) ausreichend ist.
12.2.2 Ist die Kundin Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Anbieter und dem Kunden der Geschäftssitz des Anbieters. Im Übrigen gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
12.2.3 Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter nicht verpflichtet und nicht bereit.
12.2.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
§ 13 Änderung dieser AGB
13.1 Diese AGB können geändert werden, wenn ein sachlicher Grund für die Änderung vorliegt. Das können beispielsweise Gesetzesänderungen, Anpassungen der Angebote, Änderungen der Rechtsprechung oder eine Veränderung der wirtschaftlichen Verhältnisse sein.
13.2 Die Anbieterin wird die Kundin rechtzeitig, mindestens sechs Wochen vor dem vorgesehenen Inkrafttreten, in Textform über die geplanten Änderungen informieren. Widerspricht die Kundin den Änderungen nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt. Auf die Bedeutung des Schweigens sowie auf die Widerspruchsfrist wird die Anbieterin die Kundin in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hinweisen.
13.3 Für Änderungen der AGB, die wesentliche Vertragsinhalte betreffen (insbesondere Art und Umfang der vereinbarten Hauptleistung sowie die Kündigungsregelungen).
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Video Kurse
1. Geltungsbereich & Vertragsparteien
1.1 Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Anbieterin Lisa-Maria Köck, Buchwaldstraße 19a, 94151 Mauth (nachfolgend „Anbieterin“) und der Kundin (nachfolgend „Kundin“).
1.2 Die Verwendung des generischen Femininums dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit und beinhaltet keine Wertung.
1.3 Es werden ausschließlich Verträge mit Unternehmerinnen im Sinne des § 14 BGB geschlossen. Verbraucherinnen im Sinne des § 13 BGB sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
1.4 Unternehmerin ist jede natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit oder in unmittelbarer Vorbereitung hierzu handelt. Juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen stehen der Unternehmerin gleich.
1.5 Vertragsgegenstand ist die entgeltliche Bereitstellung eines reinen Videokurses (On-Demand-Inhalte) im Bereich Yoga und Spiritualität zur eigenständigen Nutzung durch die Kundin. Nicht geschuldet und nicht Bestandteil des Vertrages sind eine individuelle Beratung, persönliche Begleitung, Beantwortung von Nachfragen, Feedback- oder Q&A-Leistungen sowie Lernerfolgskontrollen.
1.6 Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen der Kundin finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.
§ 2 Zustandekommen des Vertrags
2.1 Die auf der Webseite dargestellten Angebote stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Buchung (invitatio ad offerendum).
2.2 Der Vertragsschluss erfolgt dergestalt, dass die Kundin über die Webseite eine Buchung vornimmt. Durch Anklicken des Buttons „Angebot annehmen oder jetzt buchen“ gibt die Kundin ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald die Anbieterin dieses Angebot annimmt und der Kundin eine Auftragsbestätigung per E-Mail zusendet.
2.3 Nach Vertragsschluss erhält die Kundin eine Auftragsbestätigung per E-Mail. Die maßgeblichen Angebotsdaten ergeben sich aus den bei ThriveCart hinterlegten Angaben. Nach Einrichtung eines persönlichen Zugangs ist die Kundin berechtigt, auf diese Daten zuzugreifen, sie zu speichern sowie in wiedergabefähiger Form auszudrucken. Die Rechnungsstellung erfolgt automatisiert über ein marktübliches Rechnungsprogramm (derzeit ThriveCart) und wird der Kundin per E-Mail übermittelt.
2.4 Der Vertragsschluss erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.
§ 3 Leistungsbeschreibung und Leistungsumfang (Videokurs)
3.1 Die Anbieterin erbringt digitale Leistungen durch Bereitstellung von vorproduzierten Video-Lerninhalten (Streaming und/oder Download) zur eigenständigen, asynchronen Nutzung durch die Kundin.
3.2 Es handelt sich um Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Ein konkreter Erfolg – insbesondere in Form wirtschaftlicher, fachlicher oder persönlicher Zielerreichung – wird ausdrücklich nicht geschuldet.
3.3 Der Videokurs vermittelt Inhalte in standardisierter Form. Nicht geschuldet sind: individuelle Beratung, individuelle Anpassungen, Live-Termine, persönliche Betreuung, Beantwortung von Nutzeranfragen, Q&A-Formate, Feedbackschleifen, Prüfungen, Lernerfolgskontrollen oder Zertifikate.
3.4 Technische Mindestvoraussetzungen (z. B. aktuelle Browser-Version, stabile Internetverbindung) liegen in der Verantwortung der Kundin. Die Anbieterin schuldet keine Bereitstellung bestimmter Endgeräte, Software oder Bandbreite.
3.5 Die Anbieterin ist berechtigt, freiwillige Zusatzangebote jederzeit zu ändern, zu ergänzen oder einzustellen; hieraus erwächst kein eigenständiger Erfüllungsanspruch.
§ 4 Zugang, Nutzungsrechte, Geheimhaltung
4.1 Zugang
4.1.1 Der Zugang zu den Angeboten und Produkten der Anbieterin erfolgt personenbezogen und ist nicht übertragbar.
4.1.2 Der Zugang zu den digitalen Inhalten erfolgt über die Community der Anbieterin auf der Plattform ThriveCart Learn oder Memberspot. Hierfür werden keine gesonderten Anmeldedaten erstellt; die Kundin erhält eine Einladung zur Teilnahme. Der Zugang ist personengebunden und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Endet das Vertragsverhältnis oder erfolgt keine Verlängerung, wird die Kundin aus der Community entfernt und der Zugang zu den Inhalten beendet.
4.1.3 Die Anbieterin ist berechtigt, den Zugang vorübergehend oder dauerhaft zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen diese AGB und/oder geltendes Recht bestehen oder ein sonstiges berechtigtes, erhebliches Interesse an der Sperrung vorliegt; die berechtigten Interessen der Kundin werden angemessen berücksichtigt.
4.2 Nutzungsrechte
4.2.1 Die Kundin erhält ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den Kursinhalten und bereitgestellten Unterlagen zur eigenen beruflichen Verwendung im Unternehmen der Kundin für die vertraglich vereinbarte Dauer.
4.2.2 Downloads und Ausdrucke sind nur im Rahmen der eigenen Nutzung zulässig. Untersagt sind insbesondere: Weitergabe, öffentliche Zugänglichmachung, Verbreitung, Vorführung, Aufnahme/Screen-Capturing, Veräußerung, Vermietung, Verpachtung, Unterlizenzierung sowie Nutzung zur eigenständigen Beratung oder Schulung Dritter.
4.2.3 Jede weitergehende Nutzung bedarf der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung der Anbieterin in Textform.
4.2.4 Alle Marken, Logos und Inhalte sind rechtlich geschützt. Die Pflichten der Kundin bestehen auch nach Vertragsende fort, soweit sie ihrer Natur nach nachwirken (z. B. Geheimhaltung, Urheber-/Kennzeichenrechte).
4.2.5 Zwingende gesetzliche Nutzungsbefugnisse bleiben unberührt.
4.3 Know-how-Schutz und Geheimhaltung
Die Parteien wahren Vertraulichkeit über alle im Zusammenhang mit dem Vertrag bekannt gewordenen, als vertraulich bezeichneten oder ihrer Natur nach vertraulichen Informationen (einschließlich Know-how). Ausgenommen sind Informationen, die ohne Vertragsverstoß allgemein bekannt sind/werden, der empfangenden Partei bereits bekannt waren, rechtmäßig von Dritten erlangt oder unabhängig entwickelt wurden.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses angegebenen Preise. Diese verstehen sich als Endpreise, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt und nicht ausdrücklich anders ausgewiesen ist.
5.2 Die Zahlung ist grundsätzlich im Voraus fällig. Bei Ratenzahlungen gelten die individuell vereinbarten Fälligkeitstermine.
5.3 Die Vergütung kann nach Vereinbarung in höchstens drei Raten gezahlt werden. Gerät die Kundin mit einer Rate ganz oder teilweise in Verzug, so ist die Anbieterin berechtigt, ihr eine Nachfrist von fünf (5) Werktagen zur Zahlung der rückständigen Rate zu setzen. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb dieser Nachfrist, wird der gesamte noch offene Restbetrag sofort zur Zahlung fällig.
5.4 Zulässige Zahlungsmethoden sind Überweisung, Kreditkarte oder Zahlungsdienstleister. Rücklastschriftgebühren oder sonstige Zahlungsstörungen trägt die Kundin.
5.5 Aufrechnungen sind nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
§ 6 Rechte bei Leistungsstörungen
6.1 Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen zu Leistungsstörungen in Dienstverhältnissen.
§ 7 Haftung
7.1 Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
7.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden beschränkt und der Höhe nach auf maximal das Doppelte der für die jeweilige Leistung geschuldeten Nettovergütung begrenzt. Kardinalpflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin regelmäßig vertrauen darf.
7.3 Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen; unberührt bleiben zwingende Haftungen (z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz).
7.4 Für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit der digitalen Inhalte wird keine Haftung übernommen; insbesondere können internetbedingte Störungen auftreten. Geplante Wartungsfenster werden rechtzeitig angekündigt.
7.5 Die Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend für Erfüllungsgehilfinnen der Anbieterin.
7.6 Stellt die Kundin Inhalte (z. B. Logos, Clips) bereit, garantiert sie, dass Rechte Dritter nicht verletzt werden, und stellt die Anbieterin von entsprechenden Ansprüchen Dritter frei.
§ 8 Datenschutz und Vertraulichkeit
8.1 Personenbezogene Daten werden unter Beachtung der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist oder ein berechtigtes Interesse der Anbieterin besteht und keine überwiegenden schutzwürdigen Interessen entgegenstehen.
8.2 Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit gemäß § 4.3; gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
8.3 Die Anbieterin stellt der Kundin eine aktuelle Datenschutzerklärung zur Verfügung, in der Art, Umfang und Zwecke der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Rechte der Betroffenen erläutert werden. Die Datenschutzerklärung ist jederzeit unter https://www.innerpeace-yoga.de/impressum-datenschutz.html abrufbar.
8.4 Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist (z. B. IT-/Payment-Dienstleister) oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
8.5 Eine Nutzung zu Marketing-/Werbezwecken erfolgt nur aufgrund gesonderter, ausdrücklicher und jederzeit widerruflicher Einwilligung.
§ 9 Widerrufsrecht
9.1 Die Anbieterin schließt ausschließlich Verträge mit Unternehmerinnen (§ 14 BGB). Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht daher nicht.
§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung
10.1 Die Vertragslaufzeit (z. B. Laufzeit eines Zugangs oder Abonnements) ergibt sich aus dem gebuchten Angebot.
10.2 Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 11 Höhere Gewalt
11.1 Höhere Gewalt ist ein von außen kommendes, keinen betrieblichen Zusammenhang aufweisendes und auch bei äußerster, vernünftiger Sorgfalt nicht abwendbares Ereignis (z. B. Naturkatastrophen, Krieg, Seuchen/Pandemien, behördliche Quarantäne-Anordnungen). Die Aufzählung ist nicht abschließend.
11.2 Die zuerst informierte Partei unterrichtet die andere Partei zeitnah.
11.3 Bei höherer Gewalt ruhen die beiderseitigen Leistungspflichten für die Dauer der Behinderung. Bereits erbrachte Teilleistungen gelten als abgenommen und sind zu vergüten; noch nicht erbrachte Leistungen werden nach Wegfall des Hindernisses nachgeholt. Soweit Nachholung innerhalb angemessener Frist unmöglich oder unzumutbar ist, erfolgt anteilige Erstattung für nicht erbrachte Leistungen.
11.4 Dauert das Ereignis länger als zwölf (12) Monate an, können beide Parteien mit Frist von drei (3) Wochen zum Monatsende in Textform kündigen. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten; im Übrigen erfolgt eine anteilige Erstattung nicht erbrachter Leistungen.
11.5 Dauert das Ereignis länger als achtzehn (18) Monate an, wird der Vertrag aufgehoben; die Anbieterin erstellt eine Endabrechnung. Weitergehende Ansprüche wegen höherer Gewalt sind ausgeschlossen; jede Partei trägt ihre darüber hinausgehenden Schäden selbst.
§ 12 Schlussbestimmungen
12.1 Anwendbares Recht. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
12.2 Form, Gerichtsstand. Änderungen/Ergänzungen dieser AGB sollen zur Klarstellung in Textform erfolgen (E-Mail ausreichend). Ist die Kundin Kauffrau, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Geschäftssitz der Anbieterin; im Übrigen gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
12.3 OS-Plattform. Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit. Die Anbieterin ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
12.4 Salvatorische Klausel. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
§ 13 Änderungen dieser AGB
13.1 Änderungen dieser AGB sind bei Vorliegen eines sachlichen Grundes möglich (z. B. Gesetzesänderungen, Anpassungen des Angebots, Rechtsprechungsänderungen, wirtschaftliche Veränderungen).
13.2 Die Anbieterin informiert die Kundin mindestens sechs (6) Wochen vor Inkrafttreten in Textform. Widerspricht die Kundin nicht innerhalb von vier (4) Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt; hierauf wird die Kundin in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen.
13.3 Änderungen wesentlicher Vertragsinhalte (insbesondere Art und Umfang der Hauptleistung sowie Kündigungsregelungen) bedürfen stets der ausdrücklichen Zustimmung der Kundin.